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Ein Do-Follow-Link ist ein normaler Link ohne besondere Kennzeichnung; ein No-Follow-Link trägt das Attribut rel="nofollow". Damit signalisiert die verlinkende Seite, dass sie dem Ziel nicht ausdrücklich ihre Empfehlung mitgeben möchte. Beide Linkarten gehören zu einem natürlichen Linkprofil.
Die Link-Attribute im Überblick
- Kein Attribut („Do-Follow“): der Standard. Die Seite empfiehlt das Ziel.
- nofollow: allgemeiner Hinweis, dem Link keine Empfehlung mitzugeben.
- sponsored: für bezahlte oder gesponserte Links.
- ugc: für Links aus nutzergenerierten Inhalten wie Kommentaren oder Foren.
Google behandelt diese Attribute seit einigen Jahren als Hinweise, nicht mehr als strikte Anweisungen. Auch No-Follow-Links können also berücksichtigt werden.
Warum No-Follow-Links trotzdem nützen
- Natürlichkeit: Echte Linkprofile enthalten immer einen Anteil No-Follow – etwa aus Foren, Social Media oder Pressebereichen.
- Besucher: Ein guter Link bringt Leser, unabhängig vom Attribut.
- Markenbekanntheit: Jede Erwähnung auf einer passenden Seite macht deine Marke bekannter – auch für KI-Suchen. Mehr dazu in Markenerwähnungen ohne Link.
Wie ein gesunder Mix aussieht
Eine feste Quote gibt es nicht. Als Orientierung beim aktiven Linkaufbau kann ein Anteil von etwa 10 bis 30 Prozent No-Follow sinnvoll sein. Wichtiger als die exakte Zahl ist, dass nicht jeder einzelne Link perfekt „optimiert“ aussieht.
So setzt du die Attribute in WordPress
Im Block-Editor von WordPress markierst du einen Link und öffnest die Link-Einstellungen. Je nach Version gibt es dort Schalter für „In neuem Tab öffnen“ und die Kennzeichnung als nofollow; für sponsored und ugc brauchst du die Code-Ansicht oder ein SEO-Plugin. In der Code-Ansicht sieht ein No-Follow-Link so aus: <a href="https://beispiel.de" rel="nofollow">Text</a>. Mehrere Werte lassen sich kombinieren, etwa rel="sponsored nofollow".
Interne Links: immer Do-Follow
Links innerhalb deiner eigenen Website solltest du nicht als nofollow kennzeichnen. Interne Links helfen Suchmaschinen, deine Seiten zu finden und ihre Bedeutung einzuordnen. Ein nofollow würde diesen Fluss nur stören – ohne Vorteil.
Wann du selbst nofollow oder sponsored nutzen solltest
- Werbung und Affiliate-Links: Links, für die du Geld oder Provision bekommst, gehören als sponsored gekennzeichnet.
- Kommentare und Foren: Links, die Besucher setzen, kennzeichnest du als ugc – das schützt vor Spam.
- Quellen, denen du nicht voll vertraust: Wenn du auf eine Seite verweisen musst, sie aber nicht empfehlen willst, ist nofollow die richtige Wahl.
Drei verbreitete Mythen
- „No-Follow-Links sind wertlos.“ Falsch: Sie bringen Besucher, Bekanntheit und machen dein Linkprofil natürlich.
- „Do-Follow-Links sind immer besser.“ Nicht, wenn sie von themenfremden oder minderwertigen Seiten kommen.
- „Man braucht 100 Prozent Do-Follow.“ Ein Profil ganz ohne No-Follow-Links wirkt eher auffällig als stark.
Linkart bei Link-Atlas wählen
Bei jeder Buchung wählst du Do-Follow oder No-Follow. In Kampagnen legst du einen No-Follow-Anteil fest, und Link-Atlas verteilt ihn automatisch. Der Link wird dabei immer redaktionell in einen eigenen Artikel eingebettet.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich, ob ein Link No-Follow ist?
Im Quelltext der Seite steht beim Link rel="nofollow", rel="sponsored" oder rel="ugc". Viele Browser-Erweiterungen zeigen das auch direkt an.
Muss ich getauschte Links als sponsored kennzeichnen?
Google empfiehlt, Links, die gegen eine Gegenleistung gesetzt werden, zu kennzeichnen. Wie du damit umgehst, solltest du bewusst entscheiden; ein Anteil gekennzeichneter Links wirkt zudem natürlich.
Schaden No-Follow-Links meinem Ranking?
Nein. Sie sind ein normaler Teil jedes Linkprofils.

